SELBSTBEWUSST SEIN | ![]() |
03.02.2026
NEIN SAGEN MUSS (WIEDER) GELERNT SEIN
Kleinkinder können Nein sagen. Klar, direkt, aus dem Moment heraus. Ein Nein zeigt Müdigkeit, Überforderung, Abgrenzung oder einen eigenen Willen. Es entsteht aus einem feinen Kontakt zum Körper und zu inneren... mehr
WEIL ICH GEFRAGT WERDE… | ![]() |
31.12.2025
Achtsamkeit – was ist das?
EINE EINORDNUNG: Eine häufig zitierte Definition: Achtsamkeit ist eine universelle Form der Aufmerksamkeit, neutral gegenüber weltanschaulichen und religiösen Ausrichtungen. Sie ist für alle Menschen geeignet... mehr
03.12.2025
Stresstherapie: „Wenn es mir nicht bald besser geht, habe ich nicht genug getan."
Viele Menschen suchen eine Stresstherapie, wenn sie unter starkem innerem Leistungsdruck, Perfektionismus oder zunehmender Erschöpfung leiden. Sie sind daran gewöhnt, Probleme aktiv zu lösen, strukturiert... mehr
11.10.2025
Was bedeutet ganzheitliche Therapie?
Der Körper vergisst nichts. Er speichert alles: Erlebtes, Erschütterndes, Belastendes – ebenso wie Schönes und Stärkendes. Emotionen lösen sich nicht einfach in Luft auf. Was schwer wiegt, zeigt sich häufig... mehr
AD(H)S
Zurück zur Übersicht
30.01.2025
Was ist wirklich "normal"?
Ein gutes Beispiel dafür ist AD(H)S, folgend ADS genannt. Die Sichtweisen sind vielfältig und teils widersprüchlich. Die Wissenschaft scheint darüber keine klare Einigkeit zu haben.
Ich möchte die Problematik rund um ADS nicht verharmlosen, vielmehr einen nüchternen Blick auf die verschiedenen Aspekte werfen, die oft im Diskurs untergehen. Dabei soll nicht nur die gängige Meinung hinterfragt, sondern auch die Komplexität des Themas beleuchtet werden.
Viele kennen ADS als eine diagnostizierte Auffälligkeit im Verhalten – das häufige „Zappeln“, die Unaufmerksamkeit, die Impulsivität.
Die moderne Gesellschaft hat oft sehr enge Vorstellungen des „Normalen“. Es gibt eine zentrale Frage: Was sind Persönlichkeitsmerkmale und Normen, was sind Störungen?
Autismus und ADS sollen eine gemeinsame neurologische Basis teilen. ADS-Betroffene zeigen Merkmale, die auch bei Autisten vorkommen, wie die Hypersensibilität. Diese ist keine Störung, sie ist eine besondere Wahrnehmungsfähigkeit. Hochsensible Menschen reagieren intensiver auf Reize und verarbeiten diese komplexer. Studien zeigen, dass etwa jeder dritte Autist auch ADS hat. Ist das "Problem" nun der Autismus oder das ADS?
ADS UND KULTURELLE UNTERSCHIEDE:
Interessant ist, ADS wird je nach Land und Kultur unterschiedlich wahrgenommen und diagnostiziert. Diese Tatsache spricht dafür, dass das, was als „gestört“ oder „krankhaft“ gilt, stark von gesellschaftlichen Normen abhängt. Kulturelle Unterschiede im Umgang mit ADS werfen die Frage auf, inwieweit die westliche Gesellschaft mit ihrem Fokus auf Effizienz und Norm die tatsächliche Vielfalt menschlichen Verhaltens verkennt.
Dabei zeigt sich, dass das, was als „normal“ oder „akzeptabel“ gilt, nicht immer objektiv oder unveränderlich ist. Was als unpassend oder problematisch gilt, kann als wertvoll oder sogar notwendig betrachtet werden. Wo Wert auf schnelles Handeln, Flexibilität und Kreativität gelegt wird, sind Menschen mit ADS leistungsfähige Mitarbeiter mit einer raschen Auffassungsgabe.
Die Gesellschaft im deutschsprachigen Raum, zum Beispiel, gilt nicht unbedingt als impulsiv oder besonders lebendig – Hand aufs Herz. Hier wird eine eher nüchterne, durchdachte Haltung gelebt, die auch Individualität und kreative Ausdrucksformen schätzt.
In diesem Kontext können kreative und impulsive Verhaltensweisen, wie sie häufig bei ADS auftreten, leicht als „abnormal“, störend oder ineffizient abgestempelt werden. Menschen mit ADS können allerdings neue Perspektiven und Lösungsansätze bieten und als unkonventionelle Talente betrachtet werden.
In einer offenen, flexiblen Gesellschaft, die Diversität und Individualität mehrheitlich fördert, sollte ADS eher als Vorteil angesehen werden, statt als Handicap.
SITZEN, BEWEGUNGSMANGEL UND GESUNDHEITLICHE FOLGEN:
Menschen, die unter chronischen Rücken- und Nackenproblemen leiden, bedingt durch täglich lange Stunden am Schreibtisch, sind in meiner Praxis keine Seltenheit. Das Sitzen ist im Bildungs- und im Berufsalltag „normal“.
Dabei ist allgemein bekannt, dass das ständige Sitzen auf dem Stuhl negative Auswirkungen auf unsere Muskulatur, Gelenke und die gesamte Körperhaltung hat, also ungesund ist.
Auch psychisch können solche Arbeitsgewohnheiten ihre Spuren hinterlassen. Der Körper benötigt regelmäßig Phasen der Bewegung, um die Konzentration und den Fokus zu unterstützen und die körpereigenen Stressreaktionen zu regulieren. Der sogenannte Ausgleichssport reicht hier nicht aus.
Belastungen durch Bewegungsmangel und sitzende Tätigkeiten bei Menschen mit ADS können verstärkt zum Tragen kommen.
Als Coach und Mentorin für Jugendliche mit ADS rate ich Berufe zu wählen, die mehr Raum für Bewegung erlauben.
Zurück zur Übersicht
GLAUBENS-SÄTZE | ![]() |
10.05.2025
"Ich muss doch…"
"ICH KANN DIE ANDEREN NICHT HÄNGEN LASSEN!“ Wenn der innere Antreiber zur Belastung wird. Viele Menschen tragen diesen Satz in sich: „Ich muss helfen. Ich darf niemanden enttäuschen.“ Was mit Teamgeist,... mehr
16.12.2024
Die Sache mit dem Vergeben und Verzeihen
Oft höre ich den Satz: „Ich muss verzeihen können." Vergeben und Verzeihen sind kein synonym und der Unterschied ist entscheidend. VERZEIHEN UND VERGESSEN: Verzeihen ist ein komplexer emotionaler Prozess, der... mehr
VERÄNDERUNGEN | ![]() |
03.08.2025
Gewohnheiten, Komfortzone oder Mut zur Veränderung
Mich anfangs 2025 von bestimmten sozialen Medien zu lösen, war ein bewusster Schritt – aus ethischen Gründen. Kein radikaler Akt des Verzichts, sondern ein Entschluss, mich selbst ernst zu nehmen und meinen... mehr
TANZ | ![]() |
22.01.2025
"Ach weisst du, ich kann nicht tanzen."
„Ich bin der Elefant im Porzellanladen.“ „Ich habe zwei linke Beine.“ Wie oft habe ich das schon gehört. WAS BEDEUTET TANZ ÜBERHAUPT? Ich erinnere mich an ein Zitat – leider kann ich den Namen des... mehr
INTERDISZIPLINÄRE ZUSAMMENARBEIT – THERAPIE | ![]() |
24.09.2025
KomplementärTherapie – ein ergänzender Bestandteil
Die Methoden der KomplemenärTherapie erfahren zunehmend Anerkennung. Sie werden von den meisten Krankenkassen unterstützt und orientieren sich an klaren Methodenidentifikationen. Die KomplemenärTherapie... mehr







